Prinzessin der Federn Tarot

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Gerne können sie sich mit mir in Verbindung setzen, wenn sie ein Tarot erwerben wollen. Da ich es erst in Druckauftrag geben muss, kann dies zwei oder drei Wochen dauern.

 

andruid at gmx.de

 

Zur Geschichte des Decks:

Die Idee zu dem Tarot begann Mitter der 90er Jahre. Ich hatte die Zeit gefunden, mich mit Malerei und Musik zu beschäftigen und es entstanden Bilder in meinem Kopf. Warum nicht ein eigenes Tarotset entwerfen. Gesagt, getan. Doch so leicht ist es dann doch nicht. Nachdem mir über fünfzig Karten ganz gut gelungen schienen, stockte die Arbeit. Ich legte sie über zwanzig Jahre beiseite. Doch dann begann meine Tochter zu malen und ich dachte mir, wir könnten das Set gemeinsam zu Ende zu stellen. Fast hätte ich die Karten nicht mehr wiedergefunden.

 

Am wichtigsten war mir die Homogenität der Bildmotive. Also die Ähnlichkeit, um nicht einzelnen Karten zuviel Gewicht beizulegen. Das betrifft sowohl die Maltechnik als auch die Motive. In den meisten Tarotdecks scheinen mir zuviele negative Dinge zu passieren. Auch die Überladung mit Symbolen erleichtert nicht die Deutung. Es sollten klare Bilder sein, die der Bedeutung der jeweiligen Karte gerecht werden. Sie sind zwar nicht perfekt gemalt, doch sollten sie ein gutes Zusammenspiel besitzen.

 

Die Karten enthalten oben in der Bezugszeile den Namen und unten einen Begriff, der ihre Qualität kennzeichnet (hier nicht in allen Abbildungen korrekt wiedergegeben). Dadurch ist es für Anfänger leichter, die Karten zu deuten und zu legen. Vielleicht will er sich auch eigene Wertbegriffe kreieren. 

 

Seit dem 14. Jahrhundert werden derartige Kartensets entworfen und es heißt, dass sich die Spielkarten aus ihnen entwickelten und nicht andersherum. Ich empfehle als Lektüre die Bücher von Barbara Walker, Aleister Crowley, Rachel Pollack oder Hajo Banzaf. Eine gute Einführung in die Deutung der Arkanakarten stellt das Buch 'Die Psychologie des Tarot' von Sallie Nichols. Es behandelt die Archetypenlehre von C.G. Jung und viele alte Mythen. 

 

Das Tarot ordnet sich in die 22 Arkanen, die 16 Hofkarten und die kleinen Karten. Bei den letzteren gibt es vier Elemente wie bei den Spielkarten. Anstatt des Symbols der Schwerter bevorzuge ich Federn oder Rosen. Auch die fast rein negativen Bedeutungen der ehemaligen Schwertkarten sind nicht nachvollziehbar, denn sie entsprechen dem Element Luft und der Leichtigeit des Denkens. Manchmal kann dieses allerdings auch zweischneidig und ausschließend sein. Folgende Zuordnungen lassen sich treffen:

 

Stäbe = Denken = Feuer

Kelche = Fühlen = Wasser

Scheiben = Empfinden = Erde

Federn = Intuieren = Luft

 

C. G Jung sagte, dass wir einem dieser Typen in besonders positiver Weise und einem in negativer Weise entsprechen. Er unterscheidet noch einmal in rationale (Denken und Fühlen) und irrationale Typen (Empfinden und Intuieren). Der nefaste (dunkle) Aspekt kann nicht in derselben Gruppe wie der stärkste sein. Das Horoskop hilft, herauszufinden, welchem Typen wir entsprechen.

Die Arkanen ordnen sich jeweils zu einem Paar. Ihre Bedeutung ist:

 

I Magier = Das Männliche    -    Das Versprechen = Die Sonne XIX

II Die Hohepr. = Das Weibliche  -  Der Traum = Der Mond XVII

III Die Mutter = Die Kaiserin   -   Das Wunder = Der Stern XVII

IV Der Vater = Der Kaiser       -   Der Durchbruch = Der Turm XVI

V Der Lehrer = Der Hohepr.  -   Die Versuchung = Der Teufel XV

VI Die Überwindung = Der Wagen - XIV Die Mäßigkeit XIV

VII Der Weg = Die Liebenden - Die Transformation = Der Tod XIII

VIII Objektivität = Die Gerecht. - Der Wechsel = Der Gehängte XII

IX Der innere Weg = Der Eremit -  Die Resilienz = Die Kraft XI

X Schicksal = Das Rad - Die Prüfung = Das jüngste Gericht XX