Das Buch erscheint im Herbst 2018

 

Aus dem Modell des Lebensbaumes (Kabbalah) ergeben sich drei Ebenen von Rollenkonfigurationen, die dem Agieren auf den Ebenen des ES, des ICH und des ÜBER-ICH entsprechen und in der Soziologie als 'emotional man' , 'Selbstbehaupter' und 'Homo sociologicus' bekannt sind. In der Dynamik gesellschaftlichen Handelns entstehen zwölf ‚Figuren des Dritten‘, die durch zwölf Trigger-Planeten abbildbar sind. 

 

Im Kern geht es um sechs gesellschaftliche Ebenen, auf denen eine Kommunikation möglich ist, die eine Alternative zu den hierarchisch festgelegten Rollen der Gesellschaft anbietet. Das Menschsein ist für mich dadurch wesentlich bestimmt, dass es zwischen ‚Arbeit und Schnaps‘ eine Vermittlung schafft, so dass hierarchische und freie Rollen ineinandergreifen. Der reibungslose Ablauf der Institutionen ist überhaupt nur möglich, weil wir das damit einhergehende Gefälle ständig kommunikativ bearbeiten. Astrologie wirkt manchmal leicht dogmatisch, und wie als wenn es keinen Ausweg aus dem Schicksal gäbe. Das Gegenteil ist der Fall. Als Instrument systemischer und narrativer Arbeit zeigt sie uns die Vielfalt von sozialen Handlungsmöglichkeiten und die Notwendigkeit von gleichberechtigter, aktiver Einflussnahme auf ein gerechtes Miteinander, das wiederum auf unsere Persönlichkeit zurückwirkt, deutlich auf. Diese erscheint dann erst im Horoskop, wenn wir die damit verbundenen Aufgaben im Leben angehen.

 

Im Rahmen des Projektes 'Astrologische Soziologie' nimmt das Buch 'Soziale Archetypen - Planetenmatrix entschlüsselt' eine Zwischenposition ein. Es enthält die Zuordnung der Planeten zu den 'Big Five', dem meist verwandten Persönlichkeitstest der Psychologie, die sich aus der Anordnung der neuen und alten Planeten und ihre Zugehörigkeit zu den Elementen ergibt.

 

Zwischen Fühlen und Denken liegt eine sprachliche Wertematrix, die sich in den Rollen der Gesellschaft wiederfindet, wie in Band I+II der 'Astrologischen Soziologie' dargestellt.